Sie haben einen verletzten Vogel? Bitte im NABU-Vogelschutzzentrum Mössingen melden:
Tel. 07473-1022
Wir sind von der NABU-Ortsgruppe-Mössingen e.V. und können keine Vögel aufnehmen!
Am Sonntag, 17.05.2026, trafen sich 20 interessierte Erwachsene und Kinder zu einer zweistündigen naturkundlichen Führung des NABU in Öschingen. Geführt von Uli Bense wurde bei schönem Sonnenschein die Tier- und Pflanzenwelt auf Obstwiesen, am Bach und am Waldrand erkundet. Es wurden Insekten gefangen, Vogelstimmen erlauscht und die vielfältigen Wiesenblüher bestimmt. Die Kinder waren besonders eifrig mit den Keschern unterwegs und fingen Weichkäferarten, das Kleine Wiesenvögelchen, Blutzikaden, Kohlschnaken und Schlupfwespen, die dann im Lupenglas bestimmt wurden. Über der Gruppe kreiste immer wieder der Rotmilan, der sein melodisches Pfeifen hören ließ. Neben zahlreichen Mönchsgrasmücken konnten besondere Arten wie der Gartenrotschwanz, die Goldammer und der Neuntöter gehört und mit Bildtafeln erläutert werden. Der spätere Beginn der Führung um 10 Uhr war ein Probelauf im Programm der Mössinger NABU-Ortsgruppe, der auch von mehreren Familien gut angenommen wurde.
Bilder: Uli Bense
Auch wir vom NABU Mössingen e.V. nahmen an der Markungsputzete teil.
Bilder: Dieter Brunner
Bilder: Sven Kremer
Wie jedes Jahr werden ab März nächtlich die Straße Gänseweiher Richtung Talheim wegen der Amphiebienwanderung gesperrt.
Danke an alle Autofahrer, die dies berücksichtigen!
Damit werden nicht nur die Leben der einzelnen wandernden Amphibien gerettet, sondern auch viele hundert bzw. tausend Nachkömmlige, da die Weibchen trächtig über die Straße kriechen!
Danke auch der Stadt Mössingen für die Aufstellung der Halbseitensperrungen!
Bilder: Sven Kremer
Bilanz an der Jahreshauptversammlung: hohe Bereitschaft der aktiven Mitglieder für die Biotoppflege
Bernd Wolfer, 1. Sprecher und Biotoppflegeleiter, zog für 2025 eine sehr positive Bilanz beim Einsatz in den NABU-Biotopen. Der letzte gemeinsame Einsatz im März konnte sogar entfallen, da über den Winter alle Arbeiten durch aktive Mitarbeiter des Vereins durchgeführt worden sind. Zudem machte das Wetter wieder sehr gut mit und nur ein Termin musste verschoben werden. Besonders hervorgehaben wurde auch die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und dem Betriebshof sowie der AiS, die an unseren Einsatzgebieten das Holzschnitt gut kostenlos abholt.
Nachdem Sven Kremer, 2. Sprecher, im Geschäftsbericht des vergangenen Jahres die verschiedenen Ziele und Tätigkeitsbereiche vorgetragen hatte, konnte Georg Scholl, der Schriftführer, vor allem die gute Zusammenarbeit in der Vorstandschaft erwähnen.
Neben der Biotoppflege, mit 9 Biotopen und rund 5 ha Fläche, wurden die Nistkastenkontrolle, das Mehlschwalbenprojekt, die Kindergruppe und die naturkundlichen Führungen thematisiert. Auch der Kassierer, Matthias Wekkeli, war zufrieden und konnte eine gut gefüllte Vereinskasse vorweisen. Vor allem die Höhe der finanziellen Zuschüsse der Landschaftspflegerichtlinie für die geleisteten Stunden in der Natur konnten auf einem hohen Niveau gehalten werden. Veränderungen gab es beim Jahresprogramm, welches für die Mitglieder nun grundsätzlich nur noch in digital Form gibt.
In den Aussprachen kamen durch die Mitglieder gute Ideen und Vorschläge über mögliche Vorgehensweise in den Tätigkeitsbereichen. Die Vorstandschaft nahm sie auf und wird diese in den monatlich stattfindenden Sitzungen thematisieren und über deren Umsetzung berichten.

Der Baumstamm, auf dem das Schwalbenhaus beim Bahnhof Belsen befestigt war, ist nach fast 20 Jahren morsch geworden und wurde im Januar 2026 ausgetauscht. Als Ersatz stellte der Mössinger Bauhof dankenswerterweise einen passenden Robinienstamm zur Verfügung. In einer beeindruckenden Aktion wurde das Schwalbenhaus abgenommen, der neue Stamm fachgerecht eingesetzt und das Schwalbenhaus unversehrt wieder aufgesetzt. Am vergangenen Mittwoch wurden von der NABU-Ortsgruppe elf neue Doppelnester für die Mehlschwalben angeschraubt. Die Kunstnester können nun von den bald aus dem Süden zurückkehrenden Schwalben bezogen werden. Bekanntlich sind diese Zugvögel ortstreu und suchen ihre heimatlichen Niststätten alljährlich wieder auf. Der Vorstand der örtlichen NABU-Gruppe bedankt sich ganz herzlich beim Mössinger Bauhof für die große Hilfe beim Erhalt des Schwalbenhauses.
Liebe Mitglieder,
nun was in eigener Sache!
Wir haben viele Jahre ein ausführliches Jahresprogramm und Kurzprogramm, die letzten Jahre noch das Kurzprogramm an alle Mitglieder unseres Vereins persönlich in die Briefkästen geworfen.
Zum einen entwickelt sich die digitale Entwicklung immer weiter, die Druckkosten für die Programme werden zunehmen teurer und auf Nachfrage von uns an Mitglieder, ob sie das Jahresprogramm in Druckformat benötigen, war die Antwort oft negativ. Es ist zudem eine große personelle Herausforderung, die Programme händisch zu verteilen - wir haben über 500 Mitglieder! Wir als Vorstandschaft haben nun entschieden, nur eine geringe Anzahl an Jahresprogrammen zum Austeilen bei Veranstaltungen, in Geschäften usw. drucken zu lassen.
Wir werden das Programm in Zukunft auf die Homepage stellen (auch zum Download), die einzelnen Termine im Nachrichtenblatt veröffentlichen und auf Nachfrage digital zusenden.
Wir hoffen auf euer Verständnis. Euch eine schöne und erholsame Weihnachtszeit.
Liebe Grüße Eure Vorstandschaft
Jahresprogramme der Nachbar-NABU-Gruppen findet ihr hier
Wir trauern um unsere NABU-Kollegin und engagierte Naturschützerin Stephanie Hömke.
Sie war langjähriges Mitglied beim NABU, hat jahrelang naturkundliche Führungen geleitet und war auch eine Zeit lang Beisitzerin in der Vorstandschaft.
Bilder: Uli Bense/Sven Kremer
Vier Naturschützer hatten am letzten Freitag bereits gute Vorarbeit geleistet und mit zwei Motorsensen und einem Balkenmäher aufwachsendes Gebüsch, Gräser und Hochstauden auf großer Fläche gemäht. Am vergangenen Samstag trafen sich dann bei sonnigem Wetter zwölf Helferinnen und Helfer, um das Mähgut im Biotop Kalkofen oberhalb von Öschingen abzuräumen. Mit Rechen und Gabeln wurde das Material zusammengetragen und auf Haufen deponiert. Nach einer gemütlichen Vesperpause war schon am frühen Nachmittag dank der vielen Hände die Arbeit getan. Besonders erfreulich war es wieder, dass neben mehreren NABU-Mitgliedern auch einige andere Naturfreunde aus Öschingen bei der Aktion mitgeholfen haben.
Der Kalkofen, entstanden als Abbaufläche von Schotter, ist eine sehr schöne Lichtung, auf der zahlreiche besondere Tier- und Pflanzenarten vorkommen wie zum Beispiel Braunrote Stendelwurz, Hummel- und Bienenragwurz, Berglaubsänger, Schmetterlingshaft, Warzenbeißer und das Bergkronwicken-Widderchen. Würde man die Fläche nicht offen halten, verschwänden diese Arten schnell. Die Mössinger NABU-Gruppe und andere Naturinteressierte haben das Mähen und Abräumen der Lichtung vor mehr als zehn Jahren übernommen und erhalten somit diese schützenswerte Artenvielfalt. Uli Bense und seine Frau Gerda engagieren sich sehr für dieses schöne Kleinod am Rande des Albtraufs.
Bilder: Sven Kremer
Bilder: Sven Kremer/Theresa Pohl
Nicht nur Krebsscheren aus dem oberen Tüpel zu "fischen" waren das Thema. Auch das Abräumen der Mahd auf den Wiesen um das Feuchtbiotop war im Arbeitsplan enthalten. Eine Sondergenehmigung des Regierungspräsidiums Tübingen macht die Biotoppflege im September möglich. Am Himmel begleiteten uns beim Einsatz Bienenfresser und Mehlschwalben, die Insekten jagten. Die "Roten" vom NABU-Grill kamen gut an, mit Brezeln, Senf und Zwiebeln. Wie gewohnt, bereitete Bernd Wolfer, unser Vorsitzender, die Gerätschaften vor. Karl Haldenwang leitete mit ihm den Einsatz. Unser "Jüngster" Mattis Kremer hielt das Gleichgewicht auf dem Boot um den Tümpel zu säubern.
Zu diesem Stammtisch sind alle Naturinteressierte eingeladen.
Wir freuen uns auf das gemütliche Zusammensein, interessante Gespräche, Essen und Trinken.
Die Kulturscheune ist unterhalb der Peter- und Paulskirche mitten in Mössingen.
Der Naturschutz-Treff/-Stammtisch findet jeden 3. Mittwoch im Monat ab 19.00 Uhr in der Kulturscheune statt.
Liebe Mitglieder,
immer wieder versenden wir als Verantwortliche der NABU-Ortsgruppe Mössingen e.V. Informationen an unsere Mitglieder. Da wir von der E-Mail-Flut in den Postfächern wissen, gehen wir damit sehr sorgsam um und senden nur relevante und wichtige Informationen. Selbstverständlich wird auch kein Kontakt ohne Rückfragen weiter gegeben!
Der Kontakt über E-Mail macht den Austausch, das Nachfragen und das Anregen deutlich einfacher.
Also, wer noch nicht dabei ist, einfach uns über [email protected] die E-Mail-Adresse zukommen lassen.
Herzlichen Dank!
Sven Kremer, 2. Vorsitzender, Webmaster
Bild: Bernd Wolfer
Bild: Bernd Wolfer

Wir als Ortsgruppe NABU-Mössingen e.V. verkaufen verschiedene Nisthilfen und Futterhäuser. Dabei setzen wir auf Qualität von
erfahrenen Herstellern. Von diesen Herstellern beziehen wir nur Nisthilfen aus bewährtem Holzbeton. Die Holz-Nisthilfen und Futterhäuser werden von einer KBF-Berufsschulstufe
hergesstellt. Zudem gibt es Nisthilfen-Bausätze mit Anleitung - siehe Bild links.
Einsicht in die Anleitung.
Des Weiteren können Tipps und Informationen zum Anbringen der Nisthilfen oder sonstigen Naturthemen erfragt werden.
Hinweise zu den Bewohnern und Preisen auf Nachfrage.
Kontaktdaten des NABU-Mössingens e.V.
Tel. Bernd Wolfer: 45 66
Sven Kremer: 37 91 54
Wenn die Sonne wärmer scheint und die kalten Temperaturen hoch gehen sowie der kalte Wind nachgelassen hat, freuen sich viele Grundstücksbesitzer, sich endlich wieder um ihre Gärten kümmern zu können. So unterschiedlich die Menschen, so auch ihre Gärten: manchem mögen es eher pflegeleicht und manche eher etwas wilder, vielleicht dadurch auch etwas verlockender für manche natürlichen Gartenbewohner. Um einen naturnahen Garten zu erhalten, sollte man auf bestimmte Dinge achten. Grundsätzlich ist der Verzicht von Chemikalien wie Unkrautvernichtungsmittel und anderen Pestiziden der erste Schritt. Diese sind mitverantwortlich für den Rückgang der Insekten, der sich unmittelbar negativ auf die Vogelwelt und Fledermäuse auswirkt. Zudem zerstören diese den natürlichen Aufbau von Organismen im Boden. Im naturnahen Garten sollten heimische Straucharten ihren Platz finden wie der Schneeball, das Pfaffenhütchen, Wildrosen und die Kornelkirsche. Diese bieten vor allem Insekten und Gartenvögeln Nahrung und Lebensraum. Und am besten man pflanzt diese abwechselnd und nicht in Reih und Glied. Torf wird überwiegend aus Osteuropa importiert und dienst in seiner natürlichen Funktion als CO2-Speicher und als wertvolles Biotop. Auf diesen sollte, wenn möglich verzichtet werden.
Eine wilde Ecke mit Laub- und Steinhaufen sowie Totholz, in der auch „Unkraut“ wie die Brennnessel wachsen darf, ist ebenso erwünscht. Eine kleine Fläche mit Wildblumen, die nur maximal 2-mal im Jahr schonend gemäht wird, ist sinnvoll. Dazu eine Bienen-Nisthilfe in der Nähe. Eine kleine Vogeltränke oder Wasserfläche, an der oft auch Insekten zum Wasser holen, kommt hinzu. Ein Mähroboter wird im naturnahen Garten nicht benötigt, dann eher eine traditionelle Sense für die Blumenwiese. Dies alles lässt sich mit Gemüse- und Staudenbeeten sehr gut kombinieren. Auch im Gemüsebeet lässt sich mit bewährten natürlichen Methoden und Pflanzen unterstützenden Maßnahmen biologisch arbeiten. Auf großem Grundstücken mit Bäumen und auch am Haus lassen sich kostengünstig Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse befestigen. Dabei berät Sie gerne der NABU-Mössingen e.V.
Unter der NABU-Homepage www.nabu.de/verbrauchertipps/gartenlust können Sie weiter Tipps erfahren, diese als Broschüre herunterladen oder diese im NABU-Shop bestellen.


Obstwiesenpflege ist Sport. Eine Studie, welche die Umweltakademie Baden-Württemberg am Sportwissenschaftlichen Institut der Universität Tübingen schon vor einigen Jahren in Auftrag gegeben hat, beweist es: Bäume schneiden, Äpfel auflesen und Mähen sind sportliche Aktivitäten und gut für die eigene Gesundheit. Fitnessstudio ade, Bewegung in der Natur bringt den gleichen Effekt!
Bei unseren Biotoppflege-Einsätzen gibt es sogar noch ein Plus: Gemeinschaft, Geselligkeit und ein herzhaftes Vesper!
Weitere Informationen zur Studie unter: LUNB
Wir laden alle NABU-Mitglieder und interessierte Mitbürger ins "Natur-Fitness-Studio ein"!
Regelmäßige Biotoppflege-Einsätze siehe Veranstaltungsprogramm, im Nachrichtenblatt oder unter Termine.